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Zugvogelschutz-
Kampagne 2017
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
hier anklicken

Kino-Spot gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Oktober 2017
Mit Ihrer Hilfe entsteht in
Frenkendorf (BL) unser
2. Artenschutzturm für
bedrohte Siedlungsvögel



Stillgelegte Trafoturmstation in Frenkendorf (BL) © SPA

Um Haus und Hof wird es
immer stiller. Vielen Vogel-
arten, die früher mit ihrem
prachtvollen Gesang unsere
Gärten bereicherten, geht
es heute schlecht. Glücklich
diejenigen Vogelfreunde,
die heute noch einen
Hausrotschwanz erblicken,
der im Dachgebälk des
Eigenheims sein Nest
erstellt. Doch solche
freudvollen Beobachtungen,
die uns dazu bewegen,
täglich am Vogelnest vor-
beizuhuschen, um sicher-
zustellen, dass die Vogel-
eltern und ihre Jungen noch
da sind und es ihnen gut
geht, sind heute selten.


Hausrotschwanz
© Leo.Fokus-Natur

 
In der Schweiz wird fleissig
umgebaut, saniert und
gedämmt – damit ver-
nichten wir jedes Jahr
tausende Nistplätze für
Gebäude bewohnende
Tierarten. Immer mehr
Höhlen- und Nischenbrü-
ter, ja selbst „Allerwelts-
vögel“ wie der Hausspatz
schaffen es kaum mehr,
geschützte Brutplätze zu
finden und ihre Jungen
grosszuziehen. Auch ihr
Vorkommen ist drastisch
zurückgegangen, gebiets-
weise sogar um ein Drittel!
Das ist alarmierend und
zugleich ein Armutszeichen,
weil wir es nicht schaffen,
unseren Wildtieren die
nötigen Brutstätten und
Ruheorte für ihr Überleben
zu bewahren.
 

Haussperling-Männchen
© H. Glader


Wir haben in der Schweiz
letztes Jahr damit begon-
nen, regionale Gebäude-
Rettungsinseln für hei-
mische Wildtierarten zu
bauen. Stillgelegte und
halbverfallene Trafotürme
bauen wir fachkundig zu
langlebigen Artenschutz-
türmen um und schenken
mit unseren neuen, tierart-
spezifischen Bruthöhlen
und Tagesverstecken
Siedlungsvögeln wie
Mauersegler, Hausrot-
schwanz, Bachstelze,
Haus- und Feldsperling,
Dohle, Turmfalke und
Schleiereule und diversen
Fledermausarten damit
wieder ein sicheres Dach
über dem Kopf.


Ausgedienter Trafoturm
Frenkendorf (BL) © SPA


In Frenkendorf im Basel-
land bietet sich uns nun
die Chance, unseren
bedrohten Wildtieren eine
weitere solche Zufluchts-
stätte zu schaffen. Dort
steht ein ausgedienter
Trafoturm, der jahrelang
einer kleinen Mauersegler-
Kolonie geeignete Brut-
höhlen bot.


Mauersegler im Flug
© Klaus Roggel


Doch wegen des
anhaltenden Verfalls des
Turmgebäudes und des
Zuwachsens der Wände
mit Efeu gaben die Mauer-
segler die Bruthöhlen dort
auf. Mit Ihrer Hilfe schaffen
wir im zukünftigen Arten-
schutzturm Frenkendorf
auch wieder Mauersegler-
geeignete Bruthöhlen.


Mauersegler an Hauswand
© Leo.Fokus-Natur


Bis zu 20 tierartspezifische
Nistkästen, Tagesverstecke
und Fledermausquartiere
aus Holzbeton werden
fachkundig direkt ins Mauer-
werk eingebaut und bieten
mikroklimatisch so die
besten Bedingungen für
eine erfolgreiche und
sichere Aufzucht der Bruten.
Bestückt mit Tiertafeln,
dienen unsere Artenschutz-
türme auch naturpädago-
gischen Zwecken und
zeigen zugleich, für welche
Tierarten das Artenschutz-
gebäude gebaut wurde.


Bachstelze auf dem Dach
© H. Glader


Die umfangreichen Turm-
sanierungs- und Umbau-
kosten zu einem funktions-
tüchtigen Artenschutzturm
betragen ca. 26‘500
Franken. Wir wollen noch
vor Wintereinbruch mit dem
Umbau beginnen, doch nur
mit der Unterstützung von
Tierfreunden wie Ihnen
können wir noch dieses
Jahr unseren 2. Arten-
schutzturm bauen und
neuen Überlebensraum
für Mauersegler und Co.
schaffen.


Frenkendorf: Unser künftiger
2. Artenschutzturm © SPA


Für den Bau unseres
2. Artenschutzturmes für
bedrohte Siedlungstiere
sind wir auf Ihre finan-
zielle Unterstützung ange-
wiesen. Bitte helfen Sie
mit Ihrer grossherzigen
Spende von 25, 50 oder
75 Franken, neuen Über-lebensraum zu schaffen.
 

Stiftung Pro Artenvielfalt
St.Alban-Vorstadt 21
4052 Basel

Tel.    061 311 0201
Fax    061 311 0200
Email:  contact@stiftung-pro-artenvielfalt.ch

Die Stiftung Pro Artenvielfalt  wurde per 10. Oktober 2011 im Handelsregister des Kantons Basel-Stadt unter der Firmennummer CH-270.7.003.096-3 eingetragen.

„Stiftung Pro Artenvielfalt, „DieTierPaten" und "STOP dem Vogelmord" sind zur Eintragung als Marke beim Eidgenössischen Institut für Geistiges Eigentum, Bern angemeldet. Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf den folgenden Projektschwerpunkten:

  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den illegalen Zugvogelmord entlang der Vogelzugwege und in Zugvogelüberwinterungsgebieten in Südeuropa insbesondere auf den Mittelmeer-Inseln Zypern, Sizilien und Sardinien.
  • Erwerb und wildtiergerechter Umbau von ungenutzten Gebäuden zu Artenschutzgebäuden für „Gebäude bewohnende Tierarten“ wie z. B. Turmfalke, Schleiereule, Mehlschwalbe, Mauersegler, Hausrotschwanz, Bachstelze, Haus- und Feldsperlinge, Fledermausarten, Solitärbienen.
  • Förderung von Landkäufen und Biotopentwicklungsarbeiten in Italien zum Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute.
  • Förderung von Wildtierauffang- und Pflegestationen und privaten Wildtier-Rettungsinitiativen.

Stiftungszweck

Die Stiftung Pro Artenvielfalt bezweckt, Wildtierarten das Überleben möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern, insbesondere durch den Schutz von natürlichen Lebensräumen, den Schutz von Vogelzugwegen, konkrete Artenschutzmassnahmen, Förderung des Interesses am Wildschutz durch beispielhafte Aktionen, Aufklärungs-, Informations- und Öffentlichkeitsarbeit.

 

Vogelschutzkampagne 2011 2012

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.